Der Wettbewerb am Markt ist hart: Damit der Start in die eigene Existenz nicht zum Flop wird, halten wir für Existenzgründer und Unternehmer ein umfassendes Service- und Beratungsangebot bereit: das VR-Gründungskonzept.
Den Weg in die Selbstständigkeit freimachen
Clevere Verkäuferinnen eröffnen ihre eigenen Boutiquen, Schlossermeister gründen Betriebe und Programmierer machen Computerläden auf - Unternehmertum hat wieder Konjunktur in Deutschland. Sein „eigener Herr“ zu sein ist „in“ und für viele ein möglicher Weg aus der Arbeitslosigkeit.
Doch der Wettbewerb am Markt ist hart: Damit der Start in die eigene Existenz nicht zum Flop wird, halten wir für Existenzgründer und Unternehmer ein umfassendes Service- und Beratungsangebot bereit: das VR-Gründungskonzept.
Die Genossenschaftsbanken bauen dabei auf einen neuen Namen und auf neue Inhalte: Der bewährte „Branchencomputer“ und die Branchenbriefe wurden modernisiert und zusammen mit den EDV-gestützten Programmen GENO-STAR und dem Gründungsplaner unter das gemeinsame Dach VR-Gründungskonzept gestellt. Alle Informationen und Unterlagen sind bei den Volksbanken, Raiffeisenbanken, Spar- und Darlehnskassen erhältlich.
„Der Bedarf an zuverlässiger und kompetenter Beratung ist gefragter denn je. Der Mut zur Selbstständigkeit wächst“, wissen die Genossenschaftsbanken. Diesen Mut zur Selbstständigkeit unterstützen die Volksbanken und Raiffeisenbanken, Spar- und Darlehnskassen nach Kräften durch gezielte Beratung. Dabei versuchen die Genossenschaftsbanken, dem Existenzgründer so viele Informationen und Entscheidungsalternativen wie möglich über sein künftiges Unternehmen an die Hand zu geben.
Die Branchenbriefe für Existenzgründer
Eines ist aus der Sicht der Genossenschaftsbanken unbedingt zu beachten: Wer als Jungunternehmer Produkte herstellen und Dienstleistungen verkaufen will, muss zunächst einmal seine Marktchancen kennen. Dabei helfen die Branchenbriefe für Existenzgründer, die eine Übersicht über 140 Branchen von A wie Änderungsschneiderei bis Z wie Zweiradhandel liefern. Jeder Branchenbrief enthält Analysen und Prognosen zur Branchenstruktur. Neben Fakten zu Standortwahl, Umsatzchancen und Kostenstrukturen stehen Informationen zur wirtschaftlichen Planung wie Finanzierung und Kapitalbedarf bereit. In jedem einzelnen Steckbrief sind Hinweise auf steuerliche Vorschriften, eine umfangreiche Liste mit ersten Kontaktadressen und Anlaufstellen für Beratungen zu finden. Seit diesem Jahr neu in der Liste der 140 Branchen sind die Sparten Online-Auktionen, Digital-Druck, Facility Management, Nachhilfe-Schule und PC-Service.
„Nur fünf Prozent aller Existenzgründungen in Deutschland sind wirklich mit neuen Geschäftsideen auf den Markt“, ist die Erfahrung der Banken. So könne eine Erfolg versprechende Geschäftsidee vor allem auch darin bestehen, bewährte Ideen zu erweitern, zu verbessern oder auf neue Märkte zu übertragen. Erfolgreiche Gründer oder Unternehmer seien in aller Regel nicht Erfinder, sondern Innovateure. Erfolgreiche Geschäftsideen könne man also gezielt erarbeiten. Diese müssten jedoch in ein Unternehmenskonzept eingearbeitet werden.
Gründungsplaner
Reichlich Information macht aber noch keinen erfolgreichen Existenzgründer. Ebenso wichtig ist es, kaufmännische Kenntnisse zu besitzen und zu beweisen. Denn für die Leitung eines Betriebs, so die Volksbanken, Raiffeisenbanken und Spar- und Darlehnskassen, seien exakte Kostenrechnung und -kontrolle ebenso notwendig wie eine gründliche Kalkulation. Damit sei ein Businessplan – auch Geschäftsplan oder Unternehmenskonzept - das Herzstück jeder Gründungsplanung, um die Risiken zu minimieren und die Erfolgsaussichten eines Unternehmens zu erhöhen.
Mit dem PC-Programm Gründungsplaner kann sich jeder zukünftige Unternehmer seinen Businessplan problemlos selbst erstellen und sich damit auf das Gespräch mit seiner Hausbank einstellen, die den Existenzgründer anschließend durch den gesamten Gründungsprozess begleitet. Plan-Gewinn- und Verlustrechnungen, Plan-Bilanzen und Liquiditätspläne: das praxisorientierte Programm errechnet Kennzahlen für die zukünftigen Geschäftsjahre – bis zu zehn Jahren im Voraus. Schritt für Schritt wird der Gründer in betriebswirtschaftlich logischer Reihenfolge durch das Simulationsprogramm geführt, alle notwendigen Unternehmensdaten werden dabei systematisch zusammengetragen.
GENO-STAR
Nicht weniger wichtig ist die Frage: Wie finanziere ich meine Existenzgründung und den weiteren Ausbau meines Unternehmens? Klarheit im Dschungel öffentlicher Förderungsmittel verschafft hier der Genossenschaftliche-Starthilfe-Ratgeber GENO-STAR. Das EDV-gestützte Expertensystem gibt einen umfassenden Überblick über alle öffentlichen Mittel, ob Existenzgründung oder –festigung, Umweltschutzmaßnahmen oder Innovationen.
Branchen special
Neben den Branchenbriefen für Existenzgründer bieten die Volksbanken und Raiffeisenbanken auch betriebswirtschaftliche Informationen für bestehende Betriebe. „Branchen spezial“ wird vom ifo Institut für Wirtschaftsforschung erstellt, halbjährlich aktualisiert und bietet Transparenz für die 100 wichtigsten Branchen der mittelständischen Wirtschaft – Industrie, Handwerk, Landwirtschaft, Handel und Dienstleistungen – und geben ein Rating über den Bereich.
Reif für den PC-Service?
Aufrüsten und Upgraden, Downloaden und Installieren: Die Aufgaben rund um den Computer überfordern mittlerweile Wissen und Erfahrung der meisten PC-Nutzer, und sie kosten Zeit. Das brachte Sebastian F. auf die Idee, einen PC-Service zu gründen. Die Idee entstand aus eigener Erfahrung: „Bei meinem Job als Maurer kam ich nicht auf den grünen Zweig. Für vier Monate angestellt, dann wieder arbeitslos, dann für kurzer Zeit wieder einen Job. Als Technikfreak löste ich nebenbei Netzwerk- und PC-Probleme in kürzester Zeit. Warum also nicht das Hobby zum Beruf machen, sich selbstständig machen und hauptberuflich als Administrator arbeiten?“ Das neue VR-Gründungskonzept der Volksbanken, Raiffeisenbanken, Spar- und Darlehnskassen half ihm vom ersten bis zum entscheidenden Schritt in die Selbstständigkeit.
Fördermittel aufspüren
Dass es öffentliche Fördermittel für Existenzgründer von der regionalen bis zur Europa-Ebene gab, erfuhr Sebastian F. mit GENO-STAR bei seiner Genossenschaftsbank schnell. Doch um Fördermittel zu bekommen, musste er zunächst einmal einen Businessplan schreiben. „Und dann stand ich gleich vor dem ersten großen Problem: „Wie geht das?“ Seine Bank stand ihm mit Rat und Tat und mit ihrem PC-gestützten Gründungsplaner gern zur Seite. Sebastian F. lernte, was in einen Businessplan hineingehört, welches kaufmännische, finanzielle und steuerrechtliche Know-how notwendig ist und welche Beratungseinrichtungen zur Verfügung stehen. Darüber hinaus erhielt Sebastian F. aus den Branchenbriefen für Existenzgründer Adressen von Gründer-Stammtischen sowie Verbänden des Elektrohandwerkes und der Informationstechniker.
Rauf auf die Erfolgsspur
Die Startposition war gut, nun musste Sebastian F. seine Gründung auf die Erfolgsspur bringen. Gemeinsam mit der Genossenschaftsbank recherchierte der Gründungswillige Marktdaten, holte Auskünfte bei Institutionen und Verbänden ein, kalkulierte, wie viel Geld er investieren musste oder verdienen würde.
Seine Bank unterstützte ihn mit einem Finanzierungskredit und stellte mit ihm die Anträge für Fördermittel. Monatelang hatte der ehemalige Maurer recherchiert, gerechnet und geschrieben. Mit einem rundum zufriedenstellenden Ergebnis: Sebastian F.: „Ich werde Unternehmer.“