Firmenkundenbetreuer

Hauptstelle Kempen

Genossenschaftsbanken helfen mit neuem Gründungskonzept

Den Weg in die Selbständigkeit freimachen

Der Branchencomputer
Eines ist aus der Sicht der Genossenschaftsbanken unbedingt zu beachten: Wer als Jungunternehmer Produkte herstellen und Dientsleistungen verkaufen will, muss zunächst einmal seine Marktchancen kennen.

Dabei helfen die Branchenbriefe, die eine Übersicht über 140 Branchen von A wie Änderungsschneiderei bis Z wie Zweiradhandel liefern. Jeder Branchenbrief enthält Analysen und Prognosen zur Branchenstruktur. Neben Fakten zu Standortwahl, Umsatzchancen und Kostenstrukturen stehen Informationen zur wirtschaftlichen Planung wie Finanzierung und Kapitalbedarf bereit. In jedem einzelnen Steckbrief sind Hinweise auf steuerliche Vorschriften, eine umfangreiche Liste mit ersten Kontaktadressen und Anlaufstellen für Beratungen zu finden. Seit diesem Jahr neu in der Liste der 140 Branchen sind die Sparten Online-Auktionen, Digital-Druck, Facility Managment, Nachhilfe-Schule und PC-Service. Ausgewählt werden die neuen Bereiche des Branchencomputers von Experten der Genossenschaftsverbände.

"Nur fünf Prozent aller Existenzgründungen in Deutschland sind wirklich mit neuen Geschäftsideen auf dem Markt", ist die Erfahung der Banken. So könne eine Erfolg versprechende Geschäftsidee vor allem auch darin bestehen, bewährte Ideen zu erweitern, zu verbessern oder auf neue Märkte zu übertragen. Erfolgreiche Gründer oder Unternehmer seien in aller Regel nicht Erfinder, sondern Innovateure. Erfolgreiche Geschäftsideen könne man also gezielt erarbeiten. Diese müssten jedoch in ein Unternehmenskonzept eingearbeitet werden.